Taking pictures is like tiptoeing into the kitchen late at night and stealing Oreo cookies.

 

Diane Arbus

 


project365

Jeden Tag ein Bild - 365 Tage lang. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Am Wochenende hat man wahrscheinlich die Qual der Wahl, welches Foto man dem project365 zuweist. Aber unter der Woche, wenn man arbeitet und sich das eigene Umfeld nicht verändert wird's schwierig. Und genau das ist die Herausforderung am project365.

Dran bleiben und dann doch noch ein interessantes Bild auf dem täglich gleichen Arbeitsweg zu finden. 

Challenge accepted.  

In der Not muss auch mal der Wasserhahn auf der Restauranttoilette für das "Bild des Tages" herhalten - egal:-).

Experiment "known unknown"

"Bekanntes in unbekannter Weise darzustellen" ist das Ziel dieses Experiments, welches sich vielleicht zu einem Projekt mit klaren Focus entwickelt. Ich bin hier noch am Ausprobieren, auf welche Art und Weise ich vorgehe. Soll die die Veränderung des Bildes bereits beim Shooting oder erst in der Post-Production entstehen  - oder vielleicht beides?

Falls ihr Erfahrungen damit habt' - her damit.


iphoneography - Was soll das?

Berechtigte Frage - vor 2 Jahren hatte ich noch eine 42 MP Kamera mein Eigen genannt. Und egal ob wir nun über Nikon, Canon, Sony oder sonst eine der Kamera-Marken sprechen - sie sind im Verhältnis zum iPhone X alle besser.

 

Meine Abkehr von Profikameras und Objektiven erfolgte schleichend und zog sich über Jahre. Ja sogar ein Systemwechsel sollte noch die ersehnte Erlösung bringen, was jedoch nicht passierte.

Am Ende waren es mehrere Aspekte, die mich zur "Handyfotografie" gebracht haben.  

  • Bequemlichkeit - ich hatte immer weniger Lust, die schwere Ausrüstung mitzunehmen.
  • Technischer Fortschritt - Handy-Fotos weisen inzwischen eine gute Qualität auf und man kann in RAW fotografieren
  • Post Production Workflow - Fotos sind automatisch in der Cloud (kein Überspielen von SD Karte), Affinity Photo bietet sehr guten PS Ersatz mit Foto-Bearbeitung (auch in Raw) auf dem iPad

 

Wer - wie ich - kaum großformatige Ausdrucke macht, keine Nacht-, Hochzeits- oder Sportfotografie betreibt, der kann mit einem guten Handy als Fotoapparat sehr gut leben.

Im übrigen müssen Bilder nicht gestochen scharf sein, um gut zu sein.

2017 besuchte ich in Berlin eine Fotoausstellung "Claudia Schiffer Retrospektive" und stand vor einem lebensgroßen S/W Foto aus den 80iger Jahren. Analoge Aufnahme, sehr grobkörnig, und kaum nennenswerte Schärfe. Aber es war dennoch ein gelungenes Bild von Claudia Schiffer.

Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat.

 

Eliot Erwitt